Auf dieser Seite
- Was geht schief, wenn jeder seine eigene KI nutzt?
- Wie sieht ein fester Workflow aus?
- Warum sind die Berechnungen ein eigener Schritt?
- Wer kontrolliert das Ergebnis?
- Wem gehört, was gebaut wird?
- Was lässt sich noch als fester Workflow abbilden?
- Müssen Sie dafür einen KI-Spezialisten einstellen?
- Wo fangen Sie an?
Was geht schief, wenn jeder seine eigene KI nutzt?
- Jeder Junior hat eigene Prompts und Einstellungen. Zwei IMs desselben Hauses lesen sich wie die Arbeit von zwei Häusern.
- Niemand weiß, welcher Text oder welche Tabelle aus welchem Modell kam.
- Was eine Person herausgefunden hat, bleibt in ihrem Chatverlauf liegen.
- Zahlen werden in einem Chatfenster „berechnet“, ohne dass jemand die Berechnung sieht.
Wie sieht ein fester Workflow aus?
Ein Workflow ist eine feste Abfolge von Schritten für wiederkehrende Arbeit. Für ein IM oder einen Teaser sieht das so aus:
- Die Unterlagen des Verkäufers kommen in einen festen Ordner, in einer festen Form.
- Jedes Dokument hat eine feste Vorlage, in Aufbau und Ton des Hauses.
- Das Modell schreibt je Kapitel einen ersten Entwurf auf Basis der Quelldokumente.
- Tabellen und Kennzahlen kommen aus einem getesteten Rechenschritt.
- Das Team liest, korrigiert und gibt frei, bevor etwas nach außen geht.
Alle arbeiten mit denselben Schritten. Ein neuer Junior muss nichts selbst erfinden, und ein IM vom letzten Jahr lässt sich nachvollziehen.
Warum sind die Berechnungen ein eigener Schritt?
Ein Sprachmodell rechnet nicht selbst. Es schreibt Code, der rechnet, oder es schätzt. Je stärker ein Unternehmen in seinen Bilanzierungsgrundsätzen abweicht, desto größer ist das Fehlerrisiko.
Deshalb bauen wir Berechnungen als feste Schritte:
- jedes Mal dieselbe Formel für Normalisierungen und Kennzahlen;
- getestet, bevor das Team sich darauf verlässt;
- jede Zahl im IM lässt sich auf die Quelle zurückführen.
Wer kontrolliert das Ergebnis?
Das Team. Jeder Workflow endet mit einer Kontrolle durch jemanden aus dem Haus. Das Modell liefert den ersten Entwurf; Urteil und Freigabe bleiben bei Ihnen.
Wem gehört, was gebaut wird?
Ihnen. Der Workflow läuft in Ihrer eigenen Umgebung und zieht mit um, wenn Sie zu einem anderen Anbieter von KI-Modellen wechseln. Sie sind weder an uns noch an ein einzelnes Modell gebunden. Das halten wir in der Auftragsbestätigung fest.
Was lässt sich noch als fester Workflow abbilden?
Ein Beispiel aus meiner eigenen Arbeit: ein zweiseitiges Unternehmensprofil, ausgehend allein von einem Firmennamen.
- Website, Eigentümer und Struktur aus Company.info;
- Wettbewerber aus Gain.pro;
- ein Nachrichtencheck, damit Sie einen bereits angekündigten Verkauf nicht übersehen.
Die Analyse liegt bereit, das Urteil bleibt beim Team. Was ein halber bis ganzer Arbeitstag war, wird zu Kontrolle und Feinschliff.
Müssen Sie dafür einen KI-Spezialisten einstellen?
Für eine Boutique meist nicht. Der Gewinn liegt in einigen gut eingerichteten Arbeitsabläufen, die das ganze Team jeden Tag nutzt. Dafür braucht es keine zusätzliche Stelle.
Wo fangen Sie an?
Erfassen Sie die Arbeit vom Mandat bis zum Closing. Prüfen Sie für jeden Schritt, was Zeit kostet, was jedes Mal wiederkehrt und wo Fehler entstehen. Beginnen Sie mit ein oder zwei Schritten, die häufig vorkommen, etwa dem Teaser oder dem ersten Entwurf des IM.
Wie ein Mandat weiter abläuft, steht unter Arbeitsweise. Dürfen Sie Dealunterlagen überhaupt in ein solches Tool geben? Siehe Dealunterlagen in ChatGPT.